30.11.2026
10:00-16:00 Uhr
im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Claire Waldoff Str. 7, 10117 Berlin
In der Bewirtschaftung von privaten und öffentlichen Gärten gibt es eine große Bandbreite, insbesondere mit Blick auf die Auswirkungen auf Klimaschutz und Erhalt der Artenvielfalt. Gärten können Hotspots der Artenvielfalt sein und positive Beiträge zum Klimaschutz leisten, sie können aber auch genau das Gegenteil bewirken!
Viele Gärten in Berlin und Brandenburg sind artenarm und konzentrieren sich eher auf Aspekte der Pflegeleichtigkeit und der Automatisierung. Sie eifern dem vermeintlichen Charme von Bau- und Gartenmarktprospekten nach. Die in Nieder-Österreich entstandene europaweite Bewegung „Natur im Garten“ bietet für interessierte Gärtnerinnen und Gärtner einen relativ niedrigschwelligen Einstieg und lässt sich in viele Richtungen weiterentwickeln. Naturgartenstammtische mit Tauschbörsen und Beratung an Gartentelefonen gibt es bereits. Dies kann potentiell als Basis für ambitioniertere Programme anderer Organisationen dienen. Das Landesamt für Umwelt Brandenburg sowie Landschaftspflegeverbände aus Brandenburg und Berlin unterstützen „Natur im Garten“ und streben eine kontinuierliche Weiterentwicklung an. Ein mögliches Zusammenwirken vorhandener Initiativen und die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie, um die Popularität naturnahen Gärtnerns zu steigern, sollen in diesem Treffen mit interessierten Akteurinnen und Akteuren diskutiert werden.
Anmeldungen bitte an Projektbeauftragten Hartmut Hunt senden – h.hunt@lpv-prignitz-ruppin.de